Südliche Sporaden

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Photo by Joachim S. Müller
Die südlichen Sporaden sind unter “Dodekanes” oder “Dodekanesos” eher bekannt. Die Inseln liegen wie eine Perlenkette aufgereiht vor der türkischen Küste. Die „Dodeka Nesoi“, also „Zwölf Inseln“, sind übrigens mehr als nur zwölf (150, davon lediglich 26 dauernd bewohnt). Sie reichen von Patmos bis Rhodos, Kos ist ihr Knotenpunkt.

Der Dodekanes wurde erst 1947 Griechenland zugesprochen. Zuvor gehörte er 400 Jahre lang zur Türkei.

Der Meltemi ist der beherrschende Wind in der Region der „Dodeka Nesoi“ – ein Starkwind aus dem Norden. Für Törns in ganz Griechenland gilt es vor allem in den Sommermonaten, den Meltemi einzuplanen. Wenn er bläst, sollten Freizeit-Kapitäne sichere Häfen aufsuchen und drinnen bleiben.

Windsurfing in Kafalos

Birds & surf
Photo by hepp
“In Kefalos kann mann die Uhr nach dem Wind stellen. Morgens bläst der Wind bis max. 4 Bft. ” meint Alfred Gunsch. “Die einen gehen Mountainbiken oder schlafen sich aus, während Vorsichtige  im glatten Wasser mit guten Einstiegsmöglickeiten am langen Strand üben.”
Danach ist Wechsel angesagt. Denn der Meltemi bringt am Nachmittag dann 5 – 6 Bft. Durch eine lokale Thermik wird er zusätzlich verstärkt.

Wind
Der Meltemi bläst den ganzen Sommer lang von Ende Mai bis Ende September. Kefalos profitiert vom Landeffekt. Im Hochsommer hat man an guten Tagen 4-5 Bft. am Vormittag, und am Nachmittag geht’s dann bis zum Sonnenuntergang bis zu 7 Bft. dahin. Segelgrößen von 4.2 – 6,0 m2 sind die Regel. Der Wind kommt schräg ablandig. Im Uferbereich kann er etwas schwächer sein. Ca. 100m vom Ufer ist Speedrausch angesagt und schon manch Surfer hat hier bestimmt die „Schallmauer“ schon mal durchbrochen! Einsteiger bekommen in der Uferabdeckung den nötigen Schliff.

Welle
In der ganzen Bucht gibt es kaum Wellen – das Wasser ist Platt wie ein Blatt Papier!

Gefahren
Trotz schräg ablandigen Wind kann hier nichts passieren, die Segel- und Surflehrer passen auf Euch auf.